Forensische Spurenfotografie
Einleitung
Die fotografische Sicherung sichtbarer oder chemisch behandelter Fingerspuren auf der Oberfläche von zylinderförmigen, gekrümmten oder reflektierenden Asservaten ist mit einer Reihe von Schwierigkeiten behaftet und deshalb oft mit erheblichem Aufwand verbunden.
Vor allem zylinderförmige Asservate, wie z. B. Patronen hülsen, Gläser, Flaschen, Ampullen, etc., stellen eine Herausforderung dar, da mit zunehmendem Abbildungsmaßstab die Schärfentiefe der fotografischen Aufnahme abnimmt. Die Überführung einer gewölbten Oberfläche in ein zweidimensionales „fotografisches“ Bild resultiert zwangsläufig in einer geometrisch nicht korrekten Abbildung.
Mit konventionellen fotografischen Aufnahmeverfahren können solche Spurenbilder nur abschnittsweise und geometrisch fehlerhaft erfasst werden. Deshalb stellt der Vergleich individueller Merkmale auf mehreren Bildern keine optimale Basis für die nachfolgende daktyloskopische Auswertung einer Spur dar.
Finger- oder Griffspuren, die sich über einen größeren Abschnitt eines Zylindermantels erstrecken, können bei frontaler Betrachtung naturgemäß nicht zusammenhängend visualisiert werden, weil der dem Betrachter abgewandte Teil der Spur auf dem Kreisbogen durch den Spurenträger selbst verdeckt wird.

Praxisbeispiele




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Der ForensiScan Spurenscanner
Der ForensiScan ist ein speziell für den Bereich der forensischen Spurensicherung entwickeltes System, das es erlaubt, sichtbare Spuren auf beliebigen Oberflächen fotografisch zu erfassen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Sicherung von Spuren, beispielsweise Fingerabdrücken, auf zylindrischen Objekten wie Gläsern, Flaschen und Patronenhülsen sowie auf reflektierenden Oberflächen wie Chipkarten, Spiegeln, oder CD‘s.
Um Finger- oder andere Spuren von zylindrischen Oberflächen geometrisch korrekt zu erfassen, tastet der ForensiScan die Oberfläche eines Objektes mit hoher Präzision zeilenweise ab. Die erforderliche Genauigkeit des Scanvorgangs wird durch eine schrittmotor gesteuerte Rotation des Untersuchungsgegenstandes in der Schärfeebene der Kamera des ForensiScans erreicht. Die Software des ForensiScans setzt die Zeilenbilder automatisch zu einer geometrisch exakten Abwicklung der abgetasteten Oberfläche zusammen.
Neben zylinderförmigen Gegenständen lassen sich mit dem ForensiScan auch planare Oberflächen untersuchen. Dazu wird das zu untersuchende Asservat mit Hilfe eines Linearvorschubs entlang der Schärfeebene der Kamera bewegt. Diese Arbeitsweise ist besonders für die Fotografie von stark reflektierenden oder transparenten Gegenständen, wie Kreditkarten, CDs oder Messerklingen geeignet.
Eine exakte Positionierung des Objektes und der Kamera, sowie der vollkommen automatisierte Scan-Vorgang, sichern dabei eine produktive Arbeitsweise mit hervorragenden Ergebnissen hoher fotografischer Auflösung.
